Leitbild

Als Verein Frauenberatung Waldviertel sind wir seit 1991 gemeinnützig, partei- und konfessionsunabhängig in unterschiedlichen Bereichen zur Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen in allen gesellschaftlichen Belangen tätig. Im Rahmen nationaler und internationaler staatlicher Übereinkünfte (Cedaw: UNO Frauenrechtskonvention 1981, Europäischer Pakt für die Gleichstellung der Geschlechter 2006, Österreichische Gleichbehandlungsgesetze 1993) arbeiten wir mit öffentlichen Mitteln für die Gleichstellung von Frauen und Männern in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Wir sind eine Beratungs-, Bildungs- und Qualifizierungseinrichtung für alle Frauen der Region. Dass Frauen für Frauen tätig sind, ermöglicht einen geschlechtsspezifischen Erfahrungsaustausch und schafft Räume, die ausschließlich Frauen zu Gute kommen. Unser Umgang mit Frauen, die unsere Angebote wahrnehmen, ist ebenso wertschätzend und respektvoll wie unser Umgang miteinander.
Kollegiale Leitung, transparente Kommunikationsstrukturen sowie hohe Eigenverantwortung Aller in der Organisation sind uns wichtig.

Seit mehr als 25 Jahren haben wir wertvolle Kontakte und Netzwerke aufgebaut - regional, national und international. Kommunikation, Austausch und enge Kooperationen mit einer Vielzahl an Partner*innen – Fördergeber*innen, Interessensvertretungen, staatlichen Einrichtungen, Bildungsinstitutionen, Selbsthilfegruppen, Sozialinitiativen, Medien und Unternehmen – ermöglichen und unterstützen uns, gesellschaftliche und regionale Entwicklung voranzubringen und die Position von Frauen und Mädchen zu stärken.

Feministinnen haben um öffentliche Mittel zur Durchsetzung von Geschlechtergerechtigkeit gekämpft und so erst die Gründung von Fraueneinrichtungen ermöglicht. Unsere Arbeit mit Frauen bestimmt unsere Inhalte, Konzepte und Projekte. Einem gesellschaftspolitischen Auftrag entsprechend zeigen wir rechtliche, soziale und ökonomische Ungleichheiten auf. Wir setzen uns ein für Chancengleichheit und eine Gesellschaft, in der weder Geschlecht noch soziale oder geografische Herkunft die Lebensbedingungen bestimmen.

Johanna Dohnal (Bundesministerin für Frauenangelegenheiten, Gastvortrag an der Technischen Universität Wien, WIT-Kolloquium 22. März 2004) folgend, ist unsere Vision „nicht eine weibliche Zukunft. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.„


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